Jan 152014
 

Der Mauna Kea ragt 4205 Meter über den Meeresspiegel. Oder 10205 Meter vom Fuße des Berges bis zum Gipfel. Was ihn so gesehen zum höchsten Berg der Welt macht. Auf dem Mauna Kea befindet sich die größte Sternwarte der Welt.
Für die Hawaiiander ist es ein heiliger Berg. Diese Ansicht teile ich mit den Hawaiianern.
Um 11:00 Vormittag kam ich auf den Berg. Es war strahlend schönes Wetter. Kurz unter dem Hauptgipfel, stellte ich mein Auto ab und wanderte von dort hinunter und dann hinauf auf den Pu’u Poli’ahu. Dieser Gipfel ist 4155 m und damit etwas niederer als der Mana Kea selbst. Bein Anstieg auf den Gipfel zog sich das Wetter zu, es Donnerte und ein paar Minuten später begann es zu schneien. In diesem Moment sollte ich eine neue Erfahrung machen. 10 Meter unter dem Gipfel begann es auf meinem Kopf zu kribbeln. Verwundert überlegte ich was auf dem Berg mit mir geschieht. Ich legte meine Hände auf den Kopf und es hörte auf. Wenn ich sie wieder runter nahm kribbelte es weiter. Das Gefühl verstärkte sich zuhnemend, so dass es unangenehm wurde. Dann schoss es in mein Kopf, es ist Strom der sich über mich entladet. Tatsächlich nun spürte ich auch den Strom, in meinen Händen, wenn ich sie auf den Kopf gab. Die Intensität war mitlerweile so stark dass ich wenn ich die Hände nicht auf dem Köpf hielt, angst bekam dass meine Kapuze Feuer fangen könnte. Es war so stark dass ich unter dem Gipfel entshloss hinunter zu gehen wo ein paar der Observatorien standen. Diese war ich mir sicher würden den Strom mehr anziehen als ich. Die Hände immer noch auf dem Kopf haltend, stieg ich ab. Weiter unten machte ich den versuch ganz in die Hocke zu gehen. Dies bewirkte das der Stromfluss durch meinen Körper deutlich schwächer wurde. In dieser Position verharrte ich eine Zeit lang. Dann wurde nahm die Spannung in der Atmosphäre ab. So drehte ich um und ging wieder hinauf Richtung Gipfel. Noch gab es spannung, diese war aber so schwach dass ich mich nicht weiter aufhalten ließ. Beim hinaufgehen wurde es dann so schwach dass ich es kaum mehr wahrnehmen konnte. Ja, ich hatte den Gipfel erreicht. Oben angekommen endete auch der Schneefall. Herrlich war es hier oben. Die Luft unglaublich leiht und frisch. Nur wenn ich einen Arm zum Himmel streckte war die Elektrische Spannung durch meinen Körper noch spürbar. Der Schnee schmolz fast so schnell wie er gekommen war. Ich wanderte wieder zu meinem Auto. Dort freute ich mich über eine Stärkung. Als ich wieder weiter wollte schneite es wieder sehr stark. Da fuhr ein Ranger den Berg herunter und hielt an. Er sagte ich soll mit meinem Auto besser hinunter Fahren. Er beharrte auch drauf als ich fragte ob ich vorher noch ganz hinauf fahren könnte. Etwas enttäuscht fuhr ich hinunter. Nach drei Meilen fuhr ich in ein Parkplatz. Dort wartete ich und die Sonne zeigte sich wieder. So fuhr ich wieder hinauf, diesmal ganz hinauf, die Straße ist unweit vom Hauptgipfel entfernt. Oben angekommen schneite es wieder kräftig und ich musste wieder hinunter. Diesmal hielt ich einen Parkplatz früher. Dieser befindet sich 300 Höhenmeter unter dem Mauna Kea. Von hier ging ich zu Fuß über einen Wanderweg zum Lake Wai’au, ein Heiliger See. Dieser war ziemlich trocken, nur noch ein kleiner Rest an Wasser war zu sehen. Von dort ging ich dann zum Hauptgipfel. Das Wetter zeigte sich beim aufstieg vom See von seiner Schönsten Seite. Als ich den Gipfel erreicht hatte war es eine Stunde vor Sonnenuntergang. Die Temperatur begann schon zu fallen. Es gab einen herrlichen Sonnenuntergang. Und kurz danach begann es dunkel zu werden. Bis ich das Aute erreicht hatte war es schon völlig Dunkel.
Zu diesem Zeitpunkt war ich nun 8 Stunden auf dem Mauna Kea unterweise. Ein unglaublich schönes und beeindruckendes Erlebnis.

Aloha!!! Mahalo!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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